Männliche A-Jugend

Neuer Modus: Jede Partie ein Endspiel 

Nach dem „Auswärtsjahr“ in der Staffel Mitte der Jugend-Bundesliga Handball ist die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen diese Saison wieder dem Süden zugeordnet worden, so dass die Kurpfälzer auf viele bekannte Mannschaften treffen werden. Zum einen sind es durchaus bekannte Gegner, da es die HG mit einigen schon in der Qualifikation zu tun hatte, zum anderen sind es alte „Weggefährten“ aus den Vorjahren. Es wird mit Sicherheit eine sehr spannende Vorrunde, da jedes Spiel als Endspiel anzusehen ist. Hintergrund ist die neue Einteilung und Durchführung der gesamten Bundesliga.  

Neuer Modus 

Neben der Reduzierung der Mannschaftszahl in den vier Staffeln von zwölf auf zehn müssen sich die Teams auch beim Spielmodus auf drastische Änderungen einstellen. In der Vorrunde spielen die zehn Teams noch ganz normal jeder gegen jeden (erster Spieltag 8. September), aber nur einmal. Manche haben dabei vier, andere fünf Heimspiele wie die HG. Nach dieser Hinrunde im klassischen Sinne ist für die ersten vier Mannschaften in der Tabelle jeder Staffel damit Schluss. Sie spielen staffelübergreifend in zwei Gruppen à acht Teams die so genannte „Meisterrunde“ und sind für die folgende JBLH-Saison gesetzt. 

Der Rest, sechs Mannschaften, verbleibt in seinen Staffeln, beginnt wieder bei null und spielt eine Hin- und Rückserie über zehn Spieltage (ab 30. November) gegen jeden Gegner in der als „Pokalrunde“ bezeichneten Phase. Denn die jeweils beiden Erstplatzierten treten dann an, um sich im bei der Jugend neu geschaffenen „DHB-Pokal“ zu messen. Die letzten vier davon, die das Final Four erreichen, sind ebenfalls für ein weiteres Jahr Bundesliga qualifiziert. 

Ambitionierte Ziele?  

Ginge es nach den Jungs, könnten sie mit dem leichten Vorsprung im Heimvorteil möglicherweise die Meisterrunde erreichen. Bei diesem hochkarätigen Starterfeld ist das allerdings mit Sicherheit ein sehr ambitioniertes Ansinnen. Denn die Gegner TV Hochdorf, Rhein-Neckar-Löwen, FA Göppingen, SG Pforzheim/Eutingen, TV Bittenfeld, JSG Balingen/Weilstetten, VfL Günzburg, TSV Allach und HSG Konstanz haben teilweise auch schon Einiges vorzuweisen und sind ebenfalls vom Ehrgeiz angestachelt. 

Aber genug zu den Möglichkeiten, denn dass die Bundesliga keine Spaßliga ist, muss niemandem erklärt werden. „Gerne erinnern wir als Trainer an den vergangenen Start in die Bundesliga, der komplett verschlafen wurde, so dass der Rückstand zu Beginn der Rückrunde zu hoch war, um eine bessere Platzierung zu erreichen“, bremsen Christoph Lahme und Thomas Herr ihre Spieler ein wenig ein. „Doch genau hier wollen wir ansetzen, beim Start in die Rückrunde. Ähnlich sollte diesmal der Saisonauftakt ausfallen, und dass die Jungs dazu in der Lage sind, haben sie nicht nur in den drei Qualirunden unter Beweis gestellt, sondern auch in der Vorbereitung das eine oder andere Mal aufblitzen lassen. Wir arbeiten unermüdlich mit allen vorhandenen Kräften auf den Saisonstart hin, der mit dem ersten Auswärtsspiel in Günzburg vollzogen wird. Das ist unser Tag X!“ 

Damit das „Rahmenprogramm“ stimmt, wurde dieses Jahr auch die Geräte-Ausstattung in der Nordstadthalle verbessert. Neben den vorhandenen Langhanteln wurden Geräte wie Squat Stands, vier weitere Langhanteln, Gewichte, Kettlebells und vieles mehr für Aktive und Jungspieler angeschafft. Hintergrund sind die eigenen Anforderungen an die Spieler, damit noch effizienter an Ausdauer, Kraft und Mobilität gearbeitet werden kann. Das Ganze geschieht in enger Zusammenarbeit mit Athletikcoach Pierre Heidicker. Hier gibt es wöchentliche Absprachen und ein immer wechselndes Drei-Wochenprogramm, was die Spieler bereits an ihre Grenzen brachte und weiter bringen wird. „Es war sehr wichtig, dass die Jungs die körperliche Stärke über die Vorbereitung weiter ausbauten, da nur so Konkurrenzfähigkeit zu erzielen ist“, sagen die Coaches. In der Runde gelte es, wie zuvor in der Quali gezeigt, seinen Mann mit voller Einsatzbereitschaft und starkem Willen zu zeigen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. 

Positiv zu vermerken ist, dass sich der vormals langzeitverletzte Bastian Schleidweiler wieder auf einem sehr guten Weg zurück ins Team befindet. Einen schmerzlichen Verlust musste das Team jedoch schon vor Vorbereitungsstart hinnehmen. Kreisläufer Frederic Redmann, der auch in der Abwehr unermüdlich seinen Mann stand, verschlug es studienbedingt zum VfL Gummersbach. Er wird dann in der Weststaffel der JBLH seine Auftritte haben. Aber vielleicht trifft er ja im späteren Saisonverlauf auf seine ehemaligen Kollegen. Die HG-Jungs würden sich jedenfalls sehr freuen. 

Männliche A2-Jugend

Individuell gut aufgestellt 

Die männliche A2 der HG wird in der Saison 2019/2020 in der Landesliga antreten. Durchaus dürfen die Qualifikationsspiele als unglücklich betrachtet werden, denn in harzfreier Halle agierten die Jungs in den entscheidenden Spielen zu fehlerhaft. "Sonst wäre meiner Meinung nach auch die Badenliga drin gewesen", meint Trainer Julian Zipf. An der Zielvorgabe des Trainers, möglichst jedes Spiel zu gewinnen, ändert die Ligazugehörigkeit indes nichts. 

In der Vorbereitung legte das Team viel Wert auf Schnelligkeit, Stabilisation und Koordination. Auch das Training mit Ball vernachlässigten die Jungs nicht. Die Verantwortlichen hoffen aufgrund der Trainingseinheiten mit der körperlich überlegenen Herren-1c-Mannschaft während der Runde auf ein sicheres Passspiel, eine starke Abwehr und gutes Umschaltspiel. 

„In der Runde wollen wir mit einfachem, aber konsequenten Handball überzeugen. Dazu gehört, eine massive 3:2:1-Abwehr zu stellen und daraus unsere Konter zu laufen. Im Angriff sind wir individuell schon sehr stark und breit aufgestellt in dieser Liga, da brauchen wir ,nur´ bei jedem Einzelnen an Feinheiten zu arbeiten. Vielleicht testen wir auch mal den 7. Feldspieler, was sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Liga bedeuten würde“, zeigt sich Trainer Julian Zipf kreativ und freut sich auf die kommende Runde mit seiner Mannschaft. 

Aktuelles: männliche A-Jugend

14. September 2019

Männliche A-Jugend

HG O/S erwartet Neuling Hochdorf

Der Auftaktsieg von Günzburg ist Geschichte. Auch wenn dessen Trainer Stefan Hofmeister von einem „Kniefall“ sprach. Die Jugend-Bundesliga-Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen wissen vor der anstehenden Partie gegen den TV Hochdorf, dass sie sich auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen dürfen, wollen sie ihr selbstgesetztes Ziel, das Erreichen der „Meisterrunde“ nicht verfehlen. Für die Trainer, Thomas Herr und Christoph Lahme, steht neben dem erfolgsorientiertem Handball, anderes mit im Fokus, unter anderem die ständige Weiterentwicklung ihrer Spieler.

Quelle: Thomas Grab

09. September 2019

Männliche A-Jugend

 

Gut 13 Stunden waren die Jugend-Bundesliga Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen und ihr Tross unterwegs. Am Ende hatte sich aber die recht lange Fahrt zum VfL Günzburg in jeder Hinsicht gelohnt, hatten sie doch nach ihrem 28:25 (15:12)-Erfolg die ersten zwei Punkte mit im Gepäck.

05. September 2019

Männliche A-Jugend

Berlin-Auftritt der HG zufriedenstellend

 Beim Nachwuchs-Turnier der Reinickendorfer Füchse Berlin schlugen sich die Bundesliga-Handballer der A-Jugend von der HG Oftersheim/Schwetzingen wacker und belegten in einem erlesenen Teilnehmerfeld am Ende Rang 5. In der Gruppenphase gab es Siege gegen VfL Potsdam (16:13) und TV Großwallstadt (24:20).

Männliche A2-Jugend

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