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HG macht Klassenerhalt perfekt

3. Liga: In Balingen-Weilstetten holt die HG zwei entscheidende Punkte. “Tormaschine” Bösing macht das Dutzend voll.

Die HG spielt auch in der kommenden Saison in der 3. Liga. Das steht nach dem 35:29-Auswärtserfolg beim HBW Balingen-Weilstetten II endgültig fest. Groß war der Jubel bei der Mannschaft, beim Trainerteam und beim gesamten Umfeld nach dem Erfolg bei einem allerdings ersatzgeschwächten Gegner.

Presse-Artikel vor Ort im Vorfeld der Partie waren ein wenig zwiespältig. Da wurde mal von der „Herkulesaufgabe“ HG Oftersheim/Schwetzingen geschrieben, dann wiederum sei es nur ein „machbarer Gegner“, um die eigene Formkrise zu beenden, was letztlich definitiv nicht zutraf. Denn die die Kurpfälzer gewannen die Begegnung am Ende mit 35:29 (13:16). HBW verliert damit zum fünften Mal in Folge, während die HG vier Spieltage vor Rundenende den Klassenerhalt in der Tasche hat.

Balingen-Weilstettens Coach Micha Thiemann hatte mit nur neun Feldspielern durchaus den kleineren Kader zur Verfügung, wie er schon im Vorbericht beklagte. Dies wirkte sich zu Beginn noch nicht aus (7:3/12.), was HG-Trainer Christoph Lahme mit einer Auszeit quittierte. Außerdem beorderte er seine Deckung weiter raus mit dem von Thiemann befürchteten „langen Kerl Leonard Zaum“ auf der Spitze. Im Gegenzug bekam Oftersheim/Schwetzingens Rückraummann Florian Burmeister eine Manndeckung beigestellt.

Es folgte dennoch der wohl beste Spielabschnitt der auswärtigen Truppe. Pascal Durak von Halbrechts, zweimal Sebastian Bösing am Kreis und Leonard Zaum in unbändigem Vorwärtsdrang brachten das 8:8 (17.). Schnell wurde nachgelegt, auch wenn HBW einmal noch kurz konterte (11:9). Denn die HG hatte nicht nur ausgeglichen, sondern nach der Pause den Spieß schnell umgedreht, führte mehrfach mit fünf bis sieben Toren und ließ sich dieses Match nicht mehr aus der Hand nehmen.

Top-Scorer Sebastian Bösing, der – teilweise durch zwei Mann hindurch – von allen Seiten bedient ein Dutzend Mal einnetzte, fasste es aus seiner Sicht zusammen: „Wir spieles nächstes Jahr auch 3. Liga. Das ist das, was heute zählt, auch wenn es kein gutes Spiel war. Aber wir kämpfen uns rein, und trotzdem bekommen wir in der Abwehr heute keinen wirklichen Zugriff. Dafür haben wir im Angriff und Tempospiel fast immer gute Lösungen gefunden. 35 Tore auswärts sind wirklich gut.“

HG: Berghoffer, Fauerbach; Barthelmeß (1), Antritter (3), Wahl (3), Kern (2), Suschlik (2), Nauß, Durak (2), Burmeister (3), Stier, Bösing (12), Haase (3), Zaum (4).

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