Kurz vor Beginn des aktuellen Spieltages in den badischen Handball-Ligen, wurden die Tabellen noch einmal ordentlich durchgewirbelt. Zum einen wurden die Punktabzüge wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls eingearbeitet, zum anderen gab es Sportgerichtsverhandlungen, wodurch Begegnungen umgewertet wurden.

Letzteres betrifft die HSG Mannheim, die in ihren ersten beiden Partien eine neu gewechselte A-Jugendspielerin in der Frauen-Badenliga eingesetzt hatte, ohne zuvor das Doppelspielrecht erhalten zu haben. Mit 31:21 war zu Rundenbeginn der TSV Amicitia Viernheim geschlagen worden, mit 32:17 siegte die HSG danach bei der HG Königshofen/Sachsenflur. Beide Kantersiege gehen nun mit 0:0 Toren bei 0:2 Punkten in die Abrechnung ein. Ein herber Rückschlag für den Oberliga-Absteiger, der eigentlich wieder nach oben will.

Aber auch ein Teil der Konkurrenz lässt ordentlich Federn. Wie beispielsweise der zweite Absteiger, die SG Nußloch, die drei Zähler wegen des Mankos an Unparteiischen abgeben muss.

Noch härter traf es nur den TV Dielheim, der vier Miese erhält. Erwartete Punktverluste gibt es auch für den TV Brühl (2) und Rintheim (1), in der Landesliga geben Bammental/Mückenloch (2) Edingen (3) Zähler ab, in der 1. Bezirksliga der TSV Steinsfurt (1).

TSG Eintracht nur noch Mittelmaß

Bei den Badenliga-Männern rutschen der TSV Birkenau (3) und die TSG Eintracht Plankstadt (2) einige Tabellenplätze nach hinten. In der Verbandsliga haben Wieblingen (1) und Handschuhsheim (2) ihr Soll nicht erfüllt. In den Mannheimer Kreisklassen sind bislang keinerlei Abzüge vermerkt.    mj