Nach dem Badenliga-Derby in Plankstadt kommt es nun für die Handballer von Oftersheim/Schwetzingen II nicht nur zum Vergleich mit der zweiten Mannschaft der SG Pforzheim/Eutingen, dem langjährigen Rivalen auch aus Jugendzeiten. Es ist ebenso das Bemühen, sich aus dem Tabellenkeller herauszuhalten. Mit einem Sieg könnte Oftersheim/Schwetzingen zur SG aufschließen, würde wieder dem breiten Mittelfeld angehören, das auch etliche interne Duelle an diesem Wochenende bereithält.

Trainer Frederik Fehrenbach hat sein Team bestmöglich vorbereitet. Er weiß aber auch: „Die decken in fast jeder Abwehrformation.“ Entsprechend vielseitig war sein Trainingsbetrieb angelegt. Ansonsten treibt ihn die Personalsituation um. „Einige waren unter der Woche krank, mal sehen, wie es sich ausgeht.“ Hinzukommt, dass die unverzichtbaren A-Jugendlichen vielleicht etwas geschont werden sollten, da sie tags darauf ja noch ihr wichtiges Bundesliga-Spiel in Bittenfeld zu bestreiten haben.

Die Oberliga-Frauen der HG müssen mit Blick aufs Klassement befürchten, weiterhin ohne Punkte zu bleiben. Mit der SG BBM Bietigheim II kommt ein topausgebildetes Team, das derzeit das Mittelfeld hinter dem Führungsquartett anführt. Aber mit dem heimischen Publikum im Rücken sind die HG-Handballerinnen bereit, sich diesem Kampf zu stellen und dann vielleicht für eine Überraschung zu sorgen. Beim Unterbau des Bundesligisten kommen immer wieder Spielerinnen des Erstliga-Kaders zum Einsatz.

HG Oftersheim/Schwetzingen II – SG Pforzheim/Eutingen II (Samstag, 16.30 Uhr, Karl-Frei-Halle Oftersheim),

HG Oftersheim/Schwetzingen Frauen – SG BB Bietigheim II (Sonntag, 13.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)