„Nach dem Hinspiel, in dem wir schon einen Punkt verloren haben, der uns aus den Play-Offs werfen könnte, zählt für uns nicht als ein Sieg.“ HG-Trainer Christoph Lahme bezieht dabei auf das zweite Heimspiel in der Meisterrunde der Jugend-Bundesliga Handball, als der TV Hochdorf in der Schwetzinger Nordstadthalle ein 25:25 bejubeln durfte. So etwas soll sich nun am Sonntag (16 Uhr) auf der anderen Rheinseite möglichst nicht wiederholen.

Die HG hatte damals die Pfälzer mit vielen Ballverlusten ins Rollen gebrachte und musste mit dem einen Punkt fast noch zufrieden sein. „Aber wenn wir mit unserer starken Abwehr den Gegner bei 22, 23 Gegentoren halten, sollten wir eigentlich in der Lage sein, jeden Gegner zu schlagen“, fordert Lahme eine energische Verteidigung von seinen Männern. Neben ein paar obligatorischen Ausfällen wird Oftersheim/Schwetzingen wohl wieder einige jüngere Spieler miteinbeziehen. Aber davor ist dem Coach nicht bange. „Die Jungs haben schon mehr als einmal bewiesen, dass sie sich nahtlos einfügen können.“

Hochdorfs blanke Bilanz liest sich nicht so berauschend. Neben dem Remis in Schwetzingen, gab es zu vor noch einen Zähler. Der stammt allerdings aus Göppingen. Auch sonst wurden fast alle Begegnungen nur recht knapp verloren. Zahnlos scheinen die „Pfalzbiber“ also nicht zu sein. Aber die HG ist ja noch aus dem Hinspiel gewarnt.