HG erwartet starken Gegenwind am Bodensee

Die HG sei kein Favorit im Vorfeld der Jugend-Bundesliga Handball-Begegnung mit dem VfL Günzburg gewesen. Dafür sprach auch die Aufstellung, in der viele Stammkräfte durch jüngere nachdrängende Kräfte ersetzt werden mussten. Spielverlauf und Ergebnis sprechen nach außen hin eine andere Sprache. allerdings zeigte sich der Gast auch nicht gerade von seiner gefährlichen Seite. Dementsprechend angefressen beurteilte VfL-Trainer Stephan Hofmeister dann auch die Leistung seiner Akteure im Nachgang, kündigte eine intensive Trainingswoche an.

Intensiv war die Trainingswoche auch bei der HG. Nachholbedarf gab es besonders bei den ergänzenden B-Jugendlichen (am Wochenende spielfrei) in Sachen Feinabstimmung bei Spielkonzeptionen und im Zusammenspiel der Deckungsformationen. Etliche von ihnen könnten nämlich nun die Reise nach Konstanz mit antreten, um gegebenenfalls erneut auszuhelfen. Denn es sei nur punktuelle Entlastung seitens etwaiger Rückkehrer aus dem Kranken- und Verletztenstand zu erwarten, heißt es von Seiten der HG-Coaches Christoph Lahme und Thomas Herr.

Aber auch der kommende Gastgeber war zuletzt etwas dezimiert, musste sich in einer betont kämpferischen Begegnung beim TV Bittenfeld mit 33:36 beugen. Da wird am Seerhein kein lauer Wind auf die HG-Spieler warten. Deshalb schreibt Lahme seinen Jungs ins Spielmanuskript: „Wir dürfen nicht wieder wie im Heimspiel gegen Günzburg starten, den Auftakt nicht verschlafen, egal wie lange die Anfahrt dauert. Das könnte dort tödlich sein.“ Dazu sei es auch unbedingt notwendig, die technischen Fehler möglichst gering zu halten. Sollte dies gelingen, meint Lahme: „Die letzte Zeit hat uns gezeigt, dass es dann bei uns gut läuft. Sonst wird es grausam.“