Tabelle differenziert sich weiter

Langsam aber sicher kristallisiert sich wohl heraus, dass Bad Neustadt und Kirchzell wohl auf normalen Wegen, nicht mehr dem Abstieg entrinnen sollten. Offenbleibt aber die Zukunft Nußlochs. Großwallstadt Weg in die Aufstiegsrelegation scheint indes genau vorgezeichnet. Im breiten Mittelfeld bleibt allerdings alles wie gehabt recht eng beieinander.

TV Großwallstadt – HCE Dresden II 43:26 (18:13)

Definitiv keine Probleme hatte der haushohe Favorit mit den Sachsen nach dem Seitenwechsel. Ab dem 25:13 waren alle Fronten und Fragen geklärt. Ob das Bader-Team nun in Northeim mehr gefordert wird?

TVG Großsachsen – HSG Rodgau Nieder-Roden 24:27 (11:12)

Der TVG wusste um seine Außenseiterrolle, doch an der Bergstraße herrscht die Meinung vor, dass ohne die Rote Karte gegen Jan Triebskorn (23.) die Partie vielleicht einen anderen Ausgang genommen hätte. Auch ohne seinen Kapitän blieb Großsachsen bis zum16:17 (41.), dran, dann ging dem Hausherren die Luft aus, worauf die Gäste wohl auch spekuliert hatten, ihren vierten Auswärtssieg in Folge feierten und gegen Leipzig  II nachlegen wollen.

HSG Bieberau/Modau – SG Leutershausen 26:26 (14:14)

Nichts Neues bei der HSG: Auch im sechsten Anlauf gelingt gegen „Angstgegner“ Leutershausen kein Sieg. SGL-Außen Max Schmitt rettete seinem Team fast mit dem Abpfiff einen Zähler, den der am Ende zu hektisch agierende Gast schon beinahe auch in seiner Tasche wähnte. Leutershausen erwartet jetzt Bad Neustadt, Bieberau/Modau fährt nach Gelnhausen.

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – SG Nußloch ausgefallen

Unterschiedlich lauteten die Erklärungen für diese Spielabsage, die bislang offiziell noch nicht gewertet wurde. „Kein spielfähiges Team“, hieß es freitagsabends bei der HSG, würde Nußloch stellen können, „Die aktuelle Situation führe dazu“, dass nicht angetreten werden kann, kam dann samstags von der SGN. Montags erklärte Teammanager Sebastian Körner gegenüber der Rhein-Neckar-Zeitung in einem Interview: „Wir haben den Spielern freigestellt, ob sie am Samstag in Dudenhofen antreten wollen oder nicht.“ Das Resutat ist bekannt. Während der Wetzlarer Unterbau ziemlich sicher damit rechnen darf, bei Dresdens zweiter Mannschaft empfangen zu werden, ist noch nicht klar, ob die SGN ihre Partie gegen Kirchzell austrägt. Informationen über einen kompletten Rückzug sollen noch dieser Tage erfolgen.

HSC Bad Neustadt – HSG Hanau 25:30 (13:16)

HSC-Coach Frank Ihl war „schwer enttäuscht“, ließ er die Mainpost wissen, zumal der Gast wohl auch nicht gerade eine Glanzleistung aufs Parkett brachte.  Bei der HSG waren hingegen alle froh, dass im Gegensatz zur Vorwoche der Vorsprung ab dem 16:22 über die Zeit gebracht wurde. Denn beim 24:26 war es noch einmal eng. Jetzt kommt Oftersheim/Schwetzingen als Gast nach Hanau.

SC DHfK Leipzig II – TV Gelnhausen 29:27 (14:13)

Zum Glück für Gelnhausen punkten die nachfolgenden Mannschaften im Tabellenkeller auch nicht, sonst wäre die Lage noch brisanter. „Wir waren vielleicht einen Tick übermotiviert“, räumte TVG-Coach Matthias Geiger in der GNZ ein. Am Ende wurden nach 27:27 entscheidende Bälle verworfen.

HG Oftersheim/Schwetzingen – Northeimer HC 32:27 (16:14)

Auch wenn es das nackte Ergebnis nicht ganz vermittelt, war der Ausgang relativ knapp, die Entscheidung fiel eigentlich erst nach dem 29:27 (57.) so deutlich aus, als der Gast trotz siebten Feldspielers ein paar Fehler zu viel beging.

TV Kirchzell – GSV E Baunatal  17:30 (9:17)

Nach drei Niederlagen durfte Baunatal wieder jubeln, allerdings präsentierte sich sein Gastgeber und Vorletzter TVK als total von der Rolle. Kirchzell sei in eigener Halle „vorgeführt“ worden heißt es auf der Vereins-Homepage. Das Team hätte bei dem „Heimdebakel“, der „Heimschlappe“ alles vermissen lassen, urteilte das Main-Echo. Eine Einsicht, die Trainer Dennis Weinreich weitgehend teilte: „Wir werden jetzt nicht abheben“, sagte er in der HNA. Großsachsen als nächster Gast sei der entscheidende Gradmesser.