HSG Bierberau/Modau allein an der Spitze

Mit der Einheitlichkeit in der Tabelle, die nun Bieberau/Modau alleine vorne sieht, ist es bereits vorbei, zum dritten Spieltag wurden nur sieben Partien ausgetragen. Das Duell Großwallstadt – Rodgau Nieder-Roden (auch noch ohne Punktverlust) findet erst Ende November statt.

HSG Bieberau/Modau – HCE Dresden II                  31:23 (15:9)

HSG-Coach Thomas Schmid blieb trotz des dritten – und klaren – Erfolges auf dem Boden: „Wir haben heute auch einige Fehler im Angriff gesehen, die wir abstellen müssen. Wir werden uns nicht blenden lassen.“ Für Dresden stehen die Chancen am Wochenende vielleicht besser, wenn Mitaufsteiger Bad Neustadt von der Saale an die Elbe kommt.

 

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – TV Gelnhausen     28:19 (12:10)

Anadin Suljakovic, Keeper und zweifacher Torschütze der HSG wurde zum Matchwinner erkoren. Seine 20 Paraden hätten besonders nach der Pause den Unterschied ausgemacht, als die Wetzlarer auf 17:10 davonzogen. Gelnhausen hofft nun gegen Kirchzell mit Heimvorteil wieder mehr Land zu sehen. Die HSG versucht indes, bei Rodgau Nieder-Roden zum Stolperstein zu werden.

 

SC DHfK Leipzig II – Northeimer HC       37:29 (18:16)

So hatte sich der NHC-Tross das nicht vorgestellt, denn nach dem 8:10 wurde sein Vortrag zunehmend fehlerhaft nach dem 9:11 wurde es richtig schlimm. Ob es für die Niedersachsen nun gegen Bieberau/Modau einfacher wird? Leipzigs Coach Enrico Henoch lobte: „Wir sind mit Selbstvertrauen aufgetreten – und haben uns belohnt.“

 

HSC Bad Neustadt – SG Nußloch                 23:29 (10:15)

Relativ souverän bewältigte die SGN ihre Auswärtsaufgabe, hatte früh einen Vorsprung herausgeworfen und dann ständig verteidigt, sieht sich gerüstet für das Derby gegen Oftersheim/Schwetzingen. HSC-Trainer Chrischa Hannawald hat eine Verbesserung im Vergleich zu den Vorwochen ausgemacht. „Wenn wir uns so weiterentwickeln wie in den letzten Wochen, schaffen wir den Klassenerhalt. Wir müssen einfach mal über 60 Minuten durchziehen.“

 

TV Kirchzell – SG Leutershausen               24:34 (7:16)

Der Aufsteiger hatte in dieser Partie rein gar nichts zu bestellen, der Gast tankte dafür ordentlich Selbstvertrauen vor dem Hirschberg-Derby gegen Großsachsen. TVK-Übungsleiter Andreas Kunz bliebt aber im Kampfmodus: „Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken. Heute hatten wir keine Chance, doch wir werden uns weiter entwickeln.“

 

HG Oftersheim/Schwetzingen – GSV E Baunatal                   25:31 (13:14)

Eine „Gratwanderung“ hatte Baunatals Trainer Matthias Deppe erwartet. Und diese hielt auch weitgehend an, nur am Ende strahlte sein Team, erstmals vollzählig aufgelaufen, eindeutige Dominanz aus. „Vielleicht hatten wir das Glück in den entscheidenden Situationen mehr auf unserer Seite“, resümierte er. Jetzt erwartet er den TV Großwallstadt in Nordhessen.

 

TVG Großsachsen – HSG Hanau 26:27 (11:11)

Dieser Krimi hatte sich gewaschen und am Ende stand der Gastgeber ziemlich düpiert auf der Platte. „Beim 15:18 hätten wir den Sack zumachen können“, hatte schon HSG-Trainer Oliver Schulz gehofft (40.). TVG-Coach Stefan Pohl dürfte Ähnliches im Sinn gehabt haben, als sein Team seinerseits 26:23 (57.) führte – Wohl der Hauptgrund für diese  maßlose Enttäuschung. Hanau will jetzt gegen Leipzig II nachlegen.

mj