HG kämpft trotzdem wacker

Es hätte etwas mehr drin sein können für Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen, aber nur in Form der so genannten Ergebniskosmetik. Zu stark präsentierte sich der Oberliga-Spitzenreiter FA Göppingen, der mit 30:15 (15:6) den Sieg davontrug. Die biederen Mittel des aufgestiegenen Außenseiters reichten einfach nicht für mehr.

Schon vom Abpfiff weg demonstriert demonstrierte das Schwaben-Imperium seine Macht, schlug erbarmungslos zu (0:6, 1:8). Es kam fast so wie erwartet, oder auf heimischer Seite befürchtet. Binnen weniger Anfangsminuten waren die Verhältnisse mehr als geklärt. Die HG-Mädels wehrten sich nach besten Kräften tapfer, standen nach 20, 30 Minuten sogar besser als andere Teams, die zuvor schon von Göppingen an die Wang gespielt worden waren. HG-Trainer Matthias Kolander monierte zwischendurch, dass sein Team zu viel parallel spiele. Es solle doch mehr in die Lücken gestoßen werden, was dann auch zu ein paar mehr Treffern nach der Pause führte. Allerdings hatte der Gast auch schon früh seine vermeintlich zweite Garde zum Einsatz gebracht.

Es war der erwartete Lernprozess, den die HG-Frauen gehen mussten für die Gegner, die nun kommen und vermutlich auf Augenhöhe mit Oftersheim/Schwetzingen agieren. Es stehen die Vergleiche mit den ebenfalls punktlosen Teams von Ludwigsburg und Nellingen II an.

HG: Grafetstetter, Lamm; Münch (3), Gedik, Förste (2/1), Braun, Magnus, Barthelmeß, Hilbert (2), von Beeren (1/1), Bosse (1/1), Königsmann, Marmol Carmona (2), Kolb (4).