Waren das zwei der wirklich schwersten Gegner, die den Oberliga-Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen die bisherigen Niederlagen beigebrachten haben? Bönnigheim und Steißlingen waren vor der Runde mit am häufigsten als Titelkandidaten genannt worden, beide sind noch punktverlustfrei. Für Oftersheim/Schwetzingen, welches nach diesen Prüfungen als eingespielt gelten sollte, kommt es nun zu einer wahren Standortbestimmung. Denn zu Gast ist Mitaufsteiger SG Schenkenzell/Schiltach.

Die SGSS kann dabei bereits auf ein erstes Erfolgserlebnis zurückblicken. Zum Saisonstart schlug sie HB Ludwigsburg klar (31:22), einen weiteren Liga-Neuling. Anschließend bei der HSG Leinfelden/Echterdingen gab es dann erheblich weniger zu bestellen (17:29). „Ernüchternd“ sei dieses Erlebnis gewesen, heißt es aus dem schwarzwälder Kinzigtal.

Doch für den Auftritt in der Kurpfalz sieht sich der Gast mit seinem breit aufgestelltem Kader gewappnet. Das SG-Trainergespann Andreas Hauer und Sebastian Brand setzt vor allem auf eine geschlossene Abwehrleistung sowie Variabilität im Angriff, bei dem das Tempospiel im Vordergrund stehen soll, im Vergleich zur Vorwoche deutlich forciert werden soll.

Dem setzt HG-Coach Matthias Kolander entgegen: „Jedes Spiel in dieser Liga wird ein schweres“, bleibt er realistisch. „Aber ich denke, dass wir gut vorbereitet in diese Begegnung gehen werden. Auch Schenkenzell/Schiltach ist ein Gegner den wir ernst nehmen müssen.“ Dabei setzt der Übungsleiter auf den Heimvorteil: „Wir werden wieder alles geben und dann werden wir sehen, was am Ende heraus kommt. Die Mannschaft und wir Trainer würden uns sehr über zahlreiche Unterstützung freuen, und ich denke, diese ist gerade jetzt am Sonntag sehr wichtig für uns.“

HG Oftersheim/Schwetzingen – SG Schenkenzell/Schiltach (Sonntag, 16 Uhr, Karl-Frei-Halle Oftersheim)