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HG-Jugend punktet auch bei Ernährung und Sport

HG-A-Jugend beweist bei AOK-Gesundheitschallenge auch ihre Kochkünste

Einmal mehr stand das Thema „Gesundheit und Sport“ im Mittelpunkt einer gemeinsamen Kooperationsveranstaltung der HG Oftersheim/Schwetzingen und der AOK Rhein-Neckar-Odenwald.

Diesmal mit einer „Gesundheitschallenge“ im AOK-Gesundheitszentrum Mannheim. 15 A-Jugendspieler und deren Trainer Justin Hahne waren gekommen.

Die Handball-A-Jugend der HG erfuhr viel über geeignete Sportlerernährung von AOK-Experte David Moll.
Die HG-A-Jugend kochte selbst und spornte sich bei den kleinen sportlichen Wettkämpfen zu echten Höchstleistungen an.

In der ersten Runde ging es um „Ernährung im Sport“. Die richtige Getränkeauswahl und praktische Tipps zum Essen für bessere Leistungen im Training und am Spieltag standen im Vordergrund. In der zweiten Runde wurden die Handballer in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe probierte in der AOK-Lehrküche einfache, für Sportler besonders geeignete Rezepte aus. Auch Zwischenmahlzeiten für eine schnelle Energiezufuhr bereiteten sie zu.
Die andere Gruppe duellierte sich bei AOK-Sportfachkraft Sascha Pflüger in fünf verschiedenen Bewegungschallenges. Die Handballer gaben dabei alles und wuchsen in Disziplinen wie Wandsitzen, Planken und beim Handball-Pong über sich hinaus.

Dann wechselten die Gruppen. Die in der AOK-Lehrküche zubereiteten Gerichte waren Bestandteil des Drei-Gänge-Menüs, mit dem der ereignisreiche Tag endete. HG-Spieler Gawen Weingärtner sprach seinen Mitstreitern aus dem Herzen: „Der Tag hat allen sehr viel Spaß gemacht, die sportlichen Challenges waren super, und das Essen hat den Abend lecker abgerundet.“ Und James Orr ergänzte: „Wir haben einiges über gesunde Ernährung für Sportler gelernt.“

Fotos: AOK/HG/Zipf

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21. November 2024

Resilienz braucht Zuversicht

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Resilienz braucht Zuversicht

Beim 7. Welde-Kamingespräch tauschen sich die Partner darüber aus, wie sie vielfältige Herausforderungen meistern.

Die Handball-Gemeinschaft (HG) Oftersheim/Schwetzingen ist seit über zweieinhalb Jahrzehnten dafür bekannt, dass sie immer wieder über den sportlichen Tellerrand hinausblickt – auf Themen wie Bildung, Entwicklung, Ernährung, Bewegung, Gesundheit, Fairplay, Psychologie, Inklusion oder auch Wirtschaft.

Welde-Geschäftsführer Max Spielmann: "Einfach machen!"

Auf Letzteres zielte das mittlerweile 7. Welde-Kamingespräch ab, zu dem Sponsoren und Gönner, Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft eingeladen werden – es ist ein großes Netzwerktreffen, zu dem diesmal wieder rund 50 Gäste ins Welde-Brauhaus gekommen waren, unter die sich auch die HG-Führung und Spieler der ersten Mannschaft mischten.

„Resilienz stärken – Unternehmen in unruhigen Zeiten“ lautete das Thema, das für die Wirtschaft aktuelle Bedeutung hat. Denn die Veränderungsprozesse in Wirtschaft und Handel sind nicht erst seit der Pandemie in vollem Gange, und es war interessant zu hören, wie sich Unternehmen aufstellen, wettbewerbs- und widerstandsfähig, also resilient, zu bleiben.

„Resilienz braucht viel Zuversicht“, meinte eingangs Hausherr Max Spielmann und ermunterte zu mutigem unternehmerischem Handeln: „Einfach machen – wir haben unser Glück selbst in der Hand.“. Er sagte aber auch: „Die Corona-Krise hat uns deutlich resilienter gemacht.“ Deutschland sei das Land der Macher – und das werde auch so bleiben.

Hoffnungen setzt er in einen Regierungswechsel in Berlin: „Ich glaube, dass sich dann etwas verändert.“ Ähnlich sieht es Ines Hotz von der Sparkasse Heidelberg: Denn derzeit sei bei den Unternehmen eine große Zurückhaltung zu spüren. Darauf baut etwa auch Oftersheims Bürgermeister Pascal Seidel: „Denn wenn es der Wirtschaft schlecht geht, dann geht es auch den Kommunen nicht gut.“ Und das sei aktuell so. Zudem kritisierte er, dass die Städte und Gemeinden immer mehr Ausgaben bewältigen müssten, die ihnen vom Bund auferlegt werden, und dass die Bürokratie ständig zunehme: „Wir regulieren uns zu Tode.“

HG-Fundraising-Chef und Moderator Max Mäder war diesmal auch noch in einer anderen Rolle gefragt: Denn der Geschäftsführer der Firma Performio aus Brühl zeigte eindrucksvoll auf, warum IT-Sicherheit so wichtig ist, welche Herausforderungen sich immer wieder stellten und wie sie gelöst werden können: „Dabei darf man den Faktor Mensch nie vergessen.“

Leistungskoordinator und Cheftrainer Christoph Lahme, Sportvorstand Martin Schmitt, Jugendvorstand Markus Barthelmeß und Vorstandsmitglied Michael Zipf (von links) stellten vor, was Resilienz für die HG bedeutet.

Der Handballsport blieb logischerweise auch an diesem Abend nicht außen vor. Zwar sei die HG aktuell in Nachwuchsbereich sehr gut aufgestellt: „Wir gehören zu den größten und leistungsorientiertesten Vereinen in Süddeutschland“, betonte Vorstandsmitglied und Sportlicher Leiter Martin Schmitt. Aber erfolgreiche Jugendarbeit funktioniere nur mit einer ersten Mannschaft, die hoch spielt. Das sei derzeit gegeben: „Die dritte Liga ist eine Super-Plattform.“ Aber dieses Niveau zu halten, das sei die Herausforderung, betonte Leistungskoordinator Christoph Lahme. Deshalb müsse sich die HG stetig weiterentwickeln, sagte Schmitt. Und dazu brauche es die Unterstützung der Kommunen und der Wirtschaft. „Sonst sind wir langfristig nicht konkurrenzfähig.“

Das unterstrich Jugendleiter Markus Barthelmeß: „Wir brauchen mehr qualifizierte Trainer und mehr Ressourcen an Trainingszeiten. Da dürfte ihm ein Satz von Bürgermeister Seidel während des Kamingesprächs freuen: „Perspektivisch würden wir uns alle wünschen, dass wir eine neue Halle kriegen.“

Quelle: Schwetzinger Zeitung, 21.11.2024

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