Die neuen Mannschaftsärzte wissen, worauf es bei der Betreuung von Leistungssportlern ankommt

Die Drittliga-Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen werden in Zukunft sportmedizinisch erstklassig betreut. Dr. med. Andreas Klonz, Dr. med. Steffen Thier, Dr. med. Oliver Stock und Max Seegel von der Sportchirurgie Heidelberg der ATOS Klinik werden das Team ab sofort als Mannschaftsärzte unterstützen. Vergangene Woche stellten sich die Mediziner im Anschluss an eine Trainingseinheit vor. „Wir haben selbst Leistungssport betrieben und betreuen Sportler aus Leidenschaft“, sagte Andreas Klonz, der während seiner Jugend- und Studienzeit leistungsorientiert Handball spielte. „Deshalb haben wir auch nicht lange überlegt, als die Anfrage kam“, ergänzte sein Kollege Steffen Thier, der lange Jahre zu den Stützen der deutschen Rugby-Nationalmannschaft gehörte. Zusammen mit Oliver Stock, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, und Max Seegel, der sich in der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin befindet, wollen sie nun mithelfen, den Genesungsprozess bei den HG-Handballern nach einer Verletzung so schnell wie möglich einzuleiten. „Dafür müsst Ihr Euch aber auch sofort melden, wenn Ihr verletzt seid“, appellierte Dr. Thier an die jungen Sportler, im Fall der Fälle keine Zeit zu verlieren.

Der Vorteil für die HG-Handballer: Die Sportchirurgie ist eine der größten Praxen der ATOS Klinik und die fünf Ärzte dort stehen den Sportlern nicht nur unter der Woche von früh morgens bis in den Abend hinein, sondern auch am Wochenende mit einer Notbereitschaft zur Verfügung.

Andreas Klonz führt bereits seit dem Jahr 2000 insbesondere Operationen im Bereich Schulter und Ellenbogen durch. Er ist spezialisiert auf die Behandlung von Verletzungen des Bewegungsapparates, insbesondere die Versorgung von Knochenbrüchen, Sehnenrissen und Bandverletzungen. Von 2008 bis 2013 war Klonz Mannschaftsarzt der Rhein-Neckar-Löwen.  In der Zeit betreute er zudem stellvertretend die Eishockeyspieler der Adler Mannheim.

Oliver Stocks Fokus liegt auf Hüft- und Kniegelenks-Prothesen. Steffen Thier hat sich auf die Behandlung von Verletzungen und Schäden im Bereich Hüfte, Knie und Sprunggelenk spezialisiert. Er gehört zu den wenigen Ärzten, die eine große Anzahl von Hüftarthroskopien durchführen. Der Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie verfügt über große Erfahrung im Bereich Knorpeltherapie, inklusive der Knorpeltransplantation. Weitere Schwerpunkte sind der Kreuzbandersatz und die Behandlung von Kniescheibenproblemen. Stock und Thier gehören zum ärztlichen Betreuerstab der Deutschen Rugby Nationalmannschaft.

Auch die Damen des Mannheimer Hockey-Clubs sowie viele weitere Leistungssportler aus der Metropolregion vertrauen auf die Expertise der Sportchirurgie. Dazu gehören auch die Rekonvaleszenten der HG, Alexander und Lukas Sauer sowie Torwart Lucas Bauer, die mit ihren unterschiedlichen Verletzungen in der Sportchirurgie operiert wurden und sich alle drei auf einem guten Weg der Besserung befinden. Dabei setzen die Ärzte auch auf die Expertise und große Erfahrung der Physiotherapeuten der HG, Sandra Daub und Christian Gervers, sowie Athletik-Trainer Pierre Heidicker.

„Willkommen im Team“, begrüßte HG-Trainer Holger Löhr die vier Ärzte, nachdem der sportliche Leiter der HG, Martin Schmitt, sie der Mannschaft vorgestellt hatte. „Das ist ein Meilenstein für die HG, was die nachhaltige sportmedizinische Betreuung der Jungs angeht“, so Löhr.

Bildunterschrift: 

Zuwachs fürs HG-Betreuerteam (von links): Trainer Holger Löhr, Physiotherapeut Christian Gervers, Athletiktrainer Pierre Heidicker, die Ärzte Steffen Thier, Andreas Klonz, Max Seegel, Sportlicher Leiter Martin Schmitt