Nach den teilweise zwar hervorragenden Leistungen in den vergangenen Partien, aber der manchmal eher dürftigen punktetechnischen Ausbeute kann die Devise für das nächste Heimspiel der HG Oftersheim/Schwetzingen eigentlich nur lauten: Verlieren verboten. Denn Gegner ist mit der SG Leipzig II das Schlusslicht in der Oststaffel der 3. Handball-Liga.

Dass aber allein die aktuelle Tabellenposition des Gastes ein Gradmesser für den Spielausgang sein könnte, wäre reines Wunschdenken. Denn die Sachsen haben es fast allen bisherigen Kontrahenten schwer gemacht, sie zu bezwingen. Und je größer des Gegners Favoritenrolle angesetzt war, umso enger war meist das Ergebnis. 30:31 unterlagen die Landeshauptstädter der SG Nußloch (damals noch Spitzenreiter), ein 29:31 wurde Topteam Eisenach abgetrotzt und in Groß-Bieberau unterlag Leipzig nur mit einem Treffer Differenz.

Aber bei einer Wiederholung der Leistung wie gegen Eisenach oder zuvor beim Sieg über Baunatal (welches anschließend in Nußloch gewann) sollte einem Erfolg im Prinzip nichts im Wege stehen. Trainer Holger Löhr warnt aber inständig davor, solche Fehler wie zuletzt in Erlangen begangen, zu wiederholen. Von Beginn an sollten die getroffenen Absprachen zu Abwehrverhalten und Angriffsabläufen eingehalten werden. mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – SG Leipzig II (Sonntag, 15 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)