Schlagkraft notwendig, um Klassenerhalt früh zu sichern

Bei der „Ib“ der HG, dem Team Badenliga, ist vieles beim Alten geblieben. Dies bezieht sich auf die Perspektiven, Prognosen, aber auch auf die Unwägbarkeiten, die einer zweiten Mannschaft so innewohnen. Neu ist jedoch der Trainer. Dieses Amt hat für die Saison 2017/18 nun Frederik Fehrenbach übernommen.

Er startete die Vorbereitung mit einem ersten Lauftest Mitte Juni. Dann folgten sieben selbständige (aber kontrollierte) Laufeinheiten. Anfang Juli diente ein weiterer Lauftest der Überprüfung der aktuellen körperlichen Situation. Überhaupt wurde in der ersten Vorbereitungsphase das hauptsächliche Augenmerk auf Kondition und Athletik gelegt, aber auch einiges schon mit dem Ball trainiert. Den Abschluss bildete dann der Einsatz beim Patrick-Lengler-Cup.

Die zweite Vorbereitungsphase ab Mitte August sah einige Trainingsspiele vor (TV Hemsbach, Hünfelder SV – ehemalige Mannschaft des ebenfalls neuen Teammanagers Marcel Olbert – TSV Malsch, TV Eppelheim) sowie eine Turnierteilnahme in Ottersheim und diverse Vergleiche mit der eigenen „Ersten“.  Ein Trainingslager und eine Teambuilding-Maßnahme sowie das Aufnahmeritual der "Neuen" in der weiterhin jungen Mannschaft rundeten das Programm ab.

Fehrenbach attestierte schon zu diesem frühen Zeitpunkt etlichen seiner Jungs Fortschritte. Zum Beispiel den ehemaligen A-Jugendlichen Valentin Demel, Alexander Leibniz und Hamza Hakic, die in der abgelaufenen Runde bereits feste Größen in der Mannschaft waren. Jetzt, fest im aktiven Bereich, sollen sie die nächsten Schritte machen. Ihr Alterskollege Denis Kalabic hinterließ ebenfalls einen sehr guten Eindruck, kämpfte sich nach einjähriger Verletzungspause wieder zurück. Eine schwere Knieverletzung hatte zuletzt auch Linkshänder Christoph Lücke zu überwinden. Der ehemalige Hildesheimer schloss sich im Sommer der HG an und es dürfte einiges von ihm zu erwarten sein. „Somit haben wir mit den altgedienten Akteuren (Christoph Lahme, Justin Hahne, Linus Klink, Willi Fink, Robert Lux, Florian Siegel) und Thorsten Micke aus der letztjährigen Ersten eine sehr homogene Mannschaft aus Alt und Jung, wobei alle noch weit unter 30 sind“, fast Fehrenbach zusammen.

Und Schlagkraft braucht seine Truppe auch nach seiner vorläufigen Einschätzung der Liga. Denn dort zu bestehen, sieht er als „nicht ganz so einfach“ an. Da gibt es einen starken Aufsteiger aus Neuenbürg (der sich weiter verstärkt hat). Und mit den beiden Absteigern aus Heidelsheim/Helmsheim und Heddesheim sei die Liga in seinen Augen wahrlich nicht schwächer geworden. So bleibt es auch bei früheren postulierten Vorgaben: „Unser Ziel ist es, frühest möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben und einen gesicherten Mittelfeldplatz anzustreben. Aber wir haben mit Birkenau, St. Leon/Reilingen, Hockenheim und der SG H/H gleich ein schweres Auftaktprogramm, wollen aber trotzdem gut in die Saison finden.“ Doch dies ist nicht das einzige Ziel des Drittliga-Unterbaus. Fehrenbach weiß, was von ihm erwartet wird. „Wir  möchten außerdem die jungen Spieler weiter athletisch und handballerisch ausbilden und voranbringen, damit der eine oder andere den Sprung nach oben schaffen kann. Des Weiteren werden wir wie bereits in der Vorbereitung eng mit der A1 zusammenarbeiten.“ Gute Leistungen der Nachwuchsakteure im Training und in deren Badenliga will der Coach dann mit dem einen oder anderen Einsatz bei den Erwachsenen belohnen.