Vortragsreihe: HG Oftersheim/Schwetzingen und AOK bilden Handballjugend in Sachen Ernährung weiter / Auch Doping behandelt

Die HG Oftersheim/Schwetzingen und die AOK hatten die HG-Handballjugendlichen aus den Mannschaften der weiblichen und männlichen C- bis A-Jugend zu einem Vortrag über Gesundheit, Ernährung und Sucht im Leistungssport in den Oftersheimer Bürgersaal eingeladen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Vortragende AOK-Mitarbeiterinnen vor etwa 70 HG-lern waren Seraphina Kolb und Nadja Kreis, die selbst Nationalspielerin im Wasserball ist und sich selbst als Leistungssportlerin in allen angerissenen Themen gut auskennt.

Eine Botschaft war zum Beispiel: „Für alle Leistungssportler ist buntes Essen gefragt“. Das heißt, je mehr Farben es bei Gemüse und Obst in der Woche gibt, desto besser ist es. Auch die Kombination von eiweißhaltiger Nahrung steigere die Leistungsfähigkeit. Anhand der Ernährungspyramide wurde dies beispielhaft auch anhand von diversen Rezepten erklärt, die von den Jugendlichen gern mitgenommen wurden.

Wichtig bei der Ernährung sei auch, den richtigen Takt zwischen Essen und Training oder Wettkampf zu finden: „Wann soll ich was – vor, während und nach dem Training oder Wettkampf – essen und trinken, um die eigene Leistung positiv zu beeinflussen?“

Verbotsliste dargestellt

Ein wichtiger Bestandteil der Vorträge war auch die Sensibilisierung zum Thema Sucht. Angefangen von Glücksspiel über die Nutzung des Smartphones bis hin zu Alkohol und illegalen Drogen. Auch haben die HG-Jugendlichen dem Thema Doping viel Aufmerksamkeit geschenkt. Betrifft es doch alle Auswahlspieler und auch die HG-Spieler der 3. Liga sowie auch der angestrebten Jugend-Bundesliga. Die Verbotsliste der Nada wurde anhand von Beispielen nachvollziehbar dargestellt.

Alles in allem war es eine gelungene Auftaktveranstaltung einer Vortragsreihe für die HG-Jugendhandballer, heißt es in der Mitteilung abschließend. Die Kooperation der AOK-Gesundheitskasse mit der HG soll bald weitere Vorträge hervorbringen. Die HG kommt somit ihrem selbstgesteckten Auftrag nach, die Handballjugend über den Sport hinaus zu betreuen. Zu Abschluss gab es noch eine teambildende Maßnahme, bei der alle Beteiligte viel Spaß hatten. zg