Reisegruppe der Handballer freut sich über Geschichte, Glühwein und einen Sieg

Die Stadtführerin stand am Rande des Weihnachtsmarkts auf dem wunderschönen Coburger Marktplatz und war „not amused“. Gerade hatte sie erfahren, warum sich ihre Reisegruppe auf den Weg in die geschichtsträchtige – und handballbegeisterte – fränkische Stadt gemacht hatte. „Wir wollen unser Team unterstützen, damit es die beiden Punkte aus Coburg entführt“, berichteten die Fans der HG Oftersheim/Schwetzingen. Die Lokalpatriotin lächelte nur kurz süß-sauer, führte die interessierte Gruppe aus der Kurpfalz dann aber überaus kenntnisreich durch die Stadt und ihre bewegte Geschichte, berichtete über Schlösser und Burgen, Bier und Bratwurst. Und sie erzählte, wie das kleine Herzogtum Coburg im 19. Jahrhundert friedlich und mittels einer cleveren Heiratspolitik zu einer „europäischen Dynastie“ aufstieg, deren Enkel und Urenkel teilweise noch heute regieren. So wurde beispielsweise das Haus „Sachsen-Coburg und Gotha“ in Großbritannien erst 1917 angesichts der Ereignisse des 1. Weltkriegs in „Haus Windsor“ umbenannt.

Am Samstag stand für die HG-Fangruppe nach dem Besuch des Weihnachtsmarkts ein gemeinsames Abendessen in einem Coburger Traditionslokal auf dem Programm. Und dann folgte am Sonntag nach der Stadtführung natürlich der Besuch des Drittliga-Spiels der HG gegen die zweite Mannschaft des HSC Coburg. Der knappe, aber verdiente Sieg setzte dem gelungenen Wochenende – passend zum historischen Umfeld – „die Krone auf“.

Die nächste HG-Fanreise steht am Wochenende 6./7. April zum Auswärtsspiel nach Eisenach an. Bei Interesse einfach eine Mail an fanreisen@hghandball.de schicken.