HG Oftersheim/Schwetzingen - ASG Rot/Malsch  26:19 (14:9)

 

 Das Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft aus Rot und Malsch gewann die weibliche B-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen am Ende souverän mit 26:19 (14:9). Die Badenliga-Partie war geprägt von einem sehr temporeichen Spiel aufseiten der Heimmannschaft, was am Ende den Ausschlag für den doppelten Punktgewinn gab.

Es begann eigentlich wie so oft in der gut besuchten Schwetzinger Nordstadthalle am Tag des ersten HG-Jugendtags. Die Spielerinnen um das Trainerteam Föhner/Föhner/Magnus legten los wie die Feuerwehr, schnell vorgetragene Angriffe über die erste und zweite Welle sorgten derart für Gefahr und eine 4:0-Führung, dass sich der Gästetrainer bereits in der achten Spielminute zur ersten Grünen Karte genötigt sah. In den vergangenen Spielen immer ein kritischer Zeitpunkt bei den HG-Mädels, diese Unterbrechungen des Spielflusses schmeckten in den letzten Wochen überhaupt nicht. Anders heute, trotz des ersten Gegentreffers schraubte das Heimteam das Ergebnis weiter nach oben (9:3/18.). Es wurde weiterhin eine sehr konzentrierte Abwehrreihe gestellt, lediglich über die Außenpositionen kamen die Gäste zu Torerfolgen. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit prägten dann einige ausgelassene Einwurfmöglichkeiten und das eine oder andere Gegentor zu viel, so dass eine höhere und beruhigendere Pausenführung versäumt wurde.

Dass drei der letzten vier Spiele in der Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts verloren wurden, war in der Trainingswoche besprochen worden, und so galt es, die Spannung hoch zu halten und mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein weiterhin aufzutreten. Diese bekannte Schwächephase war auch bis nach Rot und Malsch vorgedrungen, und so hoffte das Gästeteam auf die Spielwende. Diese Hoffnung wurde durch zwei schnelle Tore nach unnötigen Ballverlusten weiter genährt. Doch dass sich das Team heute dagegen wehren würde, machten Luisa Oetzel mit einem unhaltbaren Kracher in den Winkel und Alina Hilbert aus einem starken Zweikampf heraus deutlich. Doch der Gast ließ sich noch nicht abschütteln und verkürzte nochmals deutlich (18:16/35.). Ohne aber die nötige Ruhe zu verlieren, spielten Lena von Beeren und Co. ihre Spielsituationen weiter aus und nutzten danach die großen Räume, die durch eine Manndeckung von Tera Bonelli entstanden. Im fünf gegen fünf zeigten die Spielerinnen ihre Qualitäten im Eins-gegen-Eins und erhöhten den Vorsprung vor Allem über die Außenpositionen, abgeschlossen durch Aylin Gedik, Lenya Hanke und Lisa Magnus, was am Ende dann zu einem wichtigen Sieg reichen sollte.

HG: Lara Hagen; Tera Bonelli (5), Alina Hilbert (1), Aylin Gedik (2), Lenya Hanke (2), Lena Förste (7/3), Lisa Magnus (5), Jessica Johann, Lena von Beeren (1), Luisa Oetzel (3), Alena Kreisel.                af