Wie schon im Hinspiel dominierte die HG das Geschehen auch im Rückspiel bei der HSG Weinheim/Oberflockenbach.

Bereits in den ersten Aktionen war zu erkennen, dass man heute nichts anbrennen lassen wollte. Mit schnellen Angriffen und variabel herausgespielten Toren legten die HG-Jungs vor und konnten bereits nach 10 Minuten einen beruhigenden Abstand  (2:7) herausspielen. Ein Nachlassen war über die gesamte erste Hälfte nicht zu erkennen. So stand zur Halbzeit ein komfortables und auch dem Spielverlauf entsprechendes klares 9:20 auf der Anzeigetafel.

 

Auch nach Wiederanpfiff sollte es hochkonzentriert weitergehen. Selbst nachdem zwei HG-Spieler fast zeitgleich eine Zeitstrafe absitzen mussten und sich ein weiterer HGler unglücklicherweise dazu gesellen musste, überzeugten die verbliebenen Spieler durch selbstbewusstes und sicheres Spiel. So konnte man gegen eine recht körperlich agierende Abwehr der Weinheimer dennoch Torerfolge einfahren. Danach ging der HG-Express weiter. Bis zur 42. Spielminute konnte der Abstand auf 14 Tore ausgebaut werden. Eine bis dahin klasse Leistung und ein spielerisch souveräner Auftritt, der viel Lob und wenig Tadel verdiente.

 

Allerdings hatte sich für die verbleibenden Spielminuten der „Schlendrian“ mal wieder selbst eingewechselt. In der Folge wurden beste Möglichkeiten leichtfertig vergeben und auch in der Abwehr wurde nicht mehr mit letzter Konsequenz verteidigt. Die Weinheimer wussten dies für sich zu nutzen und konnten nun ohne größere Gegenwehr noch 10 mal einnetzen, was der HG wiederum nur noch 5 mal gelingen sollte. Somit gab man unnötigerweise die zweite Hälfte noch an den Gastgeber ab. 

Unterm Strich konnte mit einem 31:39 dennoch ein zu keiner Zeit gefährdeter Auswärtssieg erzielt werden. 

 

Am 16.12.2017 steht das letzte Rundenspiel in diesem Jahr gegen die SG Pforzheim/Eutingen an. Den Pforzheimern gelang am gleichen Spieltag gegen den bisher verlustpunktfreien Tabellenführer aus Kronau ein Unentschieden. Von der HG-Truppe wird eine Top-Leistung über die gesamte Spieldauer von 50 Minuten abzurufen sein, will man auf dem zweiten Tabellenplatz der Badenliga überwintern.

 

Es spielten:

Luca Berghoffer, Nick Busack, Valentin Clarius, Luka Hartmann, Mark Hartmann, Marc Kern, Felix Merkel, Marcel Kind, Norman Merkel, Niklas Michalski, Till Nasgowitz, Simon Otto

 

Trainer: Jörg Madinger

 

mm