Am dritten Spieltag war die HSG Weinheim/Oberflockenbach zu Gast. Auch wenn die letzten beiden Aufeinandertreffen von den Junghyänen gewonnen werden konnten, so waren sie dennoch gewarnt, da die Gäste in der Runde bisher noch ohne Punktverlust geblieben sind.


Entsprechend konzentriert machten sich die HG-Jungs für ein erneutes Kräftemessen bereit. Nach ein paar ersten Fehlwürfen und unnötigen Ballverlusten auf beiden Seiten konnten die Gäste den ersten Treffer für sich verbuchen. Dies sollte dann aber in der Folge die letzte Führung für die Weinheimer sein. Schnell konnte ausgeglichen und auf 4:1 in der 7. Minute erhöht werden. Die eigenen Angriffe wurden schnell nach vorne getragen und die Abschlüsse selbstsicher genutzt. Gleichwohl konnte man sich aber nicht so richtig absetzen, da die Abwehr teilweise noch zu löchrig war.
Nach 11:7 (15. Minute) und 14:9 (21. Minute) ging es dann mit einem 17:12 in die Pause.

Auch nach der Pause ging es temporeich weiter. Die Abwehr stand nun besser und so konnten einige Bälle abgefangen und zu eigenen Erfolgen genutzt werden. Bis zur 34. Minute war dann ein komfortabler 10-Tore-Vorsprung erspielt. Damit war 16 Minuten vor Ende eigentlich die Vorentscheidung gefallen.

Was sich danach allerdings auf dem Spielfeld entwickelte, war so nicht zu erwarten. Klar war, dass sich die Gäste gegen eine noch höhere Niederlage  stemmen würden. Einige Nickligkeiten und Undiszipliniertheiten auf beiden Seiten brachten in ein bis dahin recht gut geführtes Spiel unnötige Emotionen und Aktionen. Auf HG-Seite mussten infolgedessen zeitweise 3 Feldspieler gleichzeitig ihre Strafe absitzen. Die Gäste hätten aus dieser doppelt-/dreifachen Überzahl sicher mehr erzielen können, aber die verbliebenen HG-Spieler verstanden es gut, diese kritische Zeit zu überstehen.

Coach Jörg Madinger musste in der folgenden Auszeit aber die richtigen Worte finden, damit sich alle wieder auf die spielerischen Elemente fokussierten. Dennoch war ein Bruch im Spiel erkennbar; der Vorsprung schmolz auf kurzzeitig 5 Tore dahin.
In den verbleibenden Minuten beruhigten sich dann die Gemüter und das Spiel konnte schlussendlich klar und mit 34:28 gewonnen werden.

Es spielten: Larsen Angermann, Lennart Beisel, Luca Berghoffer, Nick Busack, Valentin Clarius, Luka Hartmann, Marc Kern, Marcel Kind, Norman Merkel, Niklas Michalski, Till Nasgowitz, Simon Otto, Mark Hartmann und Felix Merkel (als Betr.)

Trainer: Jörg Madinger