HG Oftersheim/Schwetzingen – JSG Balingen/Weilstetten 24:26 (12:10)

Die Achterbahn kann weiter gehen, so war zumindest die Ausgangslage vor dem Oberligaspiel zwischen der HG Oftersheim/Schwetzingen und der JSG Balingen/Weilstetten. Nach einer deutlichen Niederlage in Östringen, folgte ein überzeugender Sieg gegen Göppingen, um so dann in Pforzheim wieder weniger zu überzeugen.

Kurz gesagt, es gelang dem HG-Nachwuchs sich bei der knappen 24:26 (12:10)-Niederlage von der Schokoladenseite zu zeigen, auch wenn nicht immer alles klappte.

Dabei legte Yannik Polifka schneller los als es die Polizei erlaubte, nach 35 Sekunden sollte er den ersten Treffer von insgesamt sieben erzielen. Nur gelang es der Abwehr nicht, die spielerisch starken Schwaben in ihren Aktionen einzuschränken. Die Anzeigetafel zeigte nun in der siebten Minute einen Rückstand von 3:6 auf. Erst eine Justierung der Abwehr sollte die Wende bringen. Diese gelang dann gleich in überzeugender Weise, so dass zu Halbzeit eine verdiente Führung herausgespielt worden war.

Der zweite Durchgang entwickelte sich zu einem wahren Handballkrimi. Keine Mannschaft setzte sich ab. Die Führung wechselte ständig, wobei die Kurpfälzer in der 44. Minute mit zwei Toren Abstand in Front lagen. Eine Auszeit der Gäste und eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die HG sollte die finale Wendung der Partie darstellen. Dem HG-Nachwuchs gelang es in den letzten Minuten nicht, die vorher soliden Angriffsaktionen erneut auszuspielen und schloss zu hastig ab. Im Gegenzug zeigte der Bundesliganachwuchs aus Balingen, warum er so weit oben in der Tabelle steht. Letztlich ist die Überraschung ausgeblieben und die Habenseiten des Punktekontos weiterhin nur einstellig. Dennoch lässt es sich auf dieser Leistung aufbauen und es kann nun am kommenden Wochenende in Bittenfeld ein neuer Versuch für einen  Auswärtssieg gestartet werden. Zumal noch eine offene Rechnung aus dem Heimspiel besteht.

HG: Luca Berghoffer, Tim Rabe; Nick Grausam (3), Leon Haase (3), Fynn Thüre (2), Max Keller (1), Yannik Polifka (7), Lennart Beisel (1), Till Nasgowitz (6), Felix Kirschner, Robin Trunk, Marc Kern (1).

Trainer: Detlef Röder, Waldemar Hermann, Marcel Johnsen Dias, Johann Ludmann. wh