Keine JBLH 2017/18 für Oftersheim/Schwetzingen

 In der zweiten Hauptrunde der Qualifikation zur neuen Saison der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) ist die HG Oftersheim/Schwetzingen ausgeschieden. Die Mannschaft wird unter den Trainern Mischa Gerischer und Julian Zipf 2017/18 in der Badenliga antreten.

Letztmalig unter Coach Holger Löhr und mit Zipf ging es ohne etliche verhinderte Stammspieler im bayrischen Burgau zunächst gegen die SG Meißenheim/Nonnenweier. Die Südbadener, Sieger ihrer Vor-Qualifikation, wurden noch mit 20:17 bezwungen. „Das war entgegen allen unseren pessimistischen Erwartungen“, freute sich Zipf über den Auftakterfolg, „Schließlich war Meißenheim/Nonnenweier der große Favorit“. Die SG schied aber letztlich ebenfalls aus, da sie zuvor der HSG Konstanz unterlegen war. „Da hatte sie schon ordentlich Körner gelassen“, meinte der HG-Trainer. Dieser Brocken vom Bodensee war auch für die ersatzgeschwächten HG-Jungs nur schwer verdaulich. Bis zur Pause blieben sich noch knapp auf der berühmten Augenhöhe (8:9). „Nur zu zwölft angetreten, gingen uns zusehends in Spiel 2 und 3 die Kräfte aus, wir waren chancenlos“, sah es Zipf realistisch. Die HG verlor dann auch eindeutig mit 15:22.

Als Gruppenzweiter ging es anschließend in Günzburg (dort hatte sich Hausherr VfL durchgesetzt, Rimpar war punktlos geblieben) gegen den HC Erlangen um das letzte freie Ticket für die zentrale deutsche bundesweite Endausscheidung. Gegen die Franken waren die Kurpfälzer aber letztlich einfach zu schwach und uneffektiv (12:25). Für Zipf kein zu großer Beinbruch: „Wir sind eine Badenliga-Mannschaft, in diese Spielklasse gehören wir hin.“ Denn schließlich hatte er positive Ansätze in seinem Team gesehen. So einen Julian Hörner im Rückraum, der intelligent versuchte, das Team auf dem Feld zu führen und einen starken Torwart Florian Steinbach. mj