Schon lange sehnen sich die Jugend-Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen nach ihrem ersten Heimsieg, mehrfach sind sie knapp – wie letzte Woche gegen Hanau – daran vorbeigeschrammt. Ein neuer Anlauf wird nun gegen den TV Großwallstadt unternommen.

Für Bastian Schleidweiler ist allerdings trotz seiner optimistischen Aussagen nach Spielende gegen Hanau vorzeitig die Saison (und die Zeit darüber hinaus) gelaufen. Im ersten Spiel von Frederik Fauerbach, der gerade seine schwere Knieverletzung hinter sich hat, zog sich der Halblinke ähnliches zu. Eine MRT-Untersuchung ergab, dass hinter seiner Kniescheibe so ziemlich jedes dort vorhandene Bauteil in Mitleidenschaft gezogen wurde und er operiert werden muss.

„Aktuell haben wir etwas mit Verletzung und Krankheiten zu kämpfen. Bastian fällt nun leider länger aus. Mit Alexander Zemella und Steven Beck haben wir noch zwei Spieler, die krankheitsbedingt nicht am Training teilnehmen können. Wer letztendlich für uns auflaufen wird, sehen wir so erst am Spieltag, da wir abwarten müssen, wie sich die Verletzten-/Krankheitsfront entwickelt“, will Cheftrainer Daniel Müller aber keine Brücke für vorbereitende Entschuldigen im Falle einer erneuten Niederlage bauen. Denn: „Wir gehen trotzdem optimistisch in die Begegnung. Im Hinspiel haben wir bis auf die letzten Minuten sehr gut mitgehalten und haben uns nur durch eigene Fehler am Ende nicht belohnt.“ Um einen Erfolg gegen den Fünftplatzierten einzufahren, gibt Müller ein ganz einfaches Rezept vor: „Wenn wir nun im Angriff sicherer werden und die technischen Fehler bestmöglich vermeiden, sehe ich für uns erneut Chancen, endlich unseren ersten Heimsieg einzufahren.“

HG Oftersheim/Schwetzingen – TV Großwallstadt (Sonntag, 13 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)