In der Badenliga bleiben die Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen vorerst das Maß der Dinge – hat allerdings mehr Spiele als ein Großteil der Konkurrenz ausgetragen. Auch gegen den TSV Rot trugen sie mit 31:26 (19:14) beide Zähler davon. Aber ein Selbstläufer war die Begegnung nicht: „Das war ein schwerer Gegnern, da mussten wir mehr machen als das Ergebnis vermuten lässt“, blickte Trainer Jürgen Al-Shwahni auf die Partie zurück.

 

Einem torreichen ersten Durchgang (33 Treffer) folgte dann ein zweite Halbzeit, die bei beidseitig verstärkten Abwehrbemühungen, aber auch viele unnötige Fehlwürfe bot und 12:12 endete.

 

Den Grundstein zum Erfolg legte der Gastgeber schon im ersten Spielviertel als er nach dem 3:3 auf 8:4 davonzog (14.). Es war ein Abstand, der mit gewissen Schwankungen (19:17, 27:22) bis zum Ende Bestand haben sollte. Denn besonders die Roter Rückraumhalben Sarah Knopf (8/3) und Evelyn Hoffmann (9) machten der HG das Leben schwer, so dass sie fast über die gesamte Spielzeit alles für den Sieg investieren musste. Vor allem im Überzahl kassierte die HG-Deckung zusätzlich über die freien TSV-Außen beinahe regelmäßig Gegentreffer. Warum das so sei, darüber rätselte Al-Shawahni: „Das ist schwer zu analysieren. Vielleicht nehmen wir es dabei zu leicht, wir waren dann schlecht gestanden, haben viele Eins-gegen-Eins-Situationen verloren und waren nicht richtig zugeordnet.“ Für die Gegenseite war dafür Tamara Gölitz kaum zu bremsen, die ein Dutzend Tore beisteuerte.

 

HG: Göbel; N.-M. Münch, Peglow (3), Braun (5), Brückner (2), Gölitz (12/2), Olbert (2), Barthelmeß (2), Phondeth, Bosse, Kolb (5/2).                mj