„Meiner Meinung nach haben wir nun zum zweiten Mal einen Punkt mit Pech verloren.“ Trainer Klaus Braun vom Badenliga-Aufsteiger HG Oftersheim/Schwetzingen wollte seine Handballerinnen nicht tadeln. Schließlich sind zwei Punkte aus den ersten beiden Spielen für einen Aufsteiger nicht schlecht. Das 24:24 (10:11) bei der TG Neureut war so nicht ganz nach seinem Geschmack.


Nach wechselhaftem Verlauf (3:1, 11:12, 17:13) mit vielen beidseitig vergebenen Siebenmetern (12/8:5/2)  kämpfte sich der Gast nicht nur wieder heran, sondern übernahm sogar die Führung (20:22/55.). Dieser Vorsprung wurde bis in die Schlussminute aufrechterhalten. 37 Sekunden vor Abpfiff musste allerdings der Anschlusstreffer hingenommen werden. Zu schnell drängten dann die HG-Akteurinnen auf den nächsten Abschluss, wollten den Sack endgültig schnüren. Doch der Wurf wurde abgewehrt.
Beim Kampf um den Abpraller verletzte sich eine TGN-Spielerin schwer, war bewusstlos, nachdem sie den Ball behauptet hatte. So wurde aus den letzten 15 Sekunden 25 Minuten, bis die Verletzte per Rettungswagen abtransportiert war. Statt schockiert zu sein, schaffte es das Neureuter Team in dieser kurzen Zeit noch den Ausgleich zu erzielen.
„Es ist klar festzustellen, dass die Mannschaften klar stärker sind als in der Verbandsliga. Wir müssen uns an die Spielweise der neuen Klasse gewöhne. Wichtig ist, dass wir erkennen, dass wir durchaus mithalten können“, zog Braun sein Fazit.
HG: Wieczorek; Kubach, N.-M. Münch (2), Peglow, Braun, Brückner, Ullrich, M. Münch (1), Gölitz (6/1), Zachert (4), Koch (2/1), Carmona (1), Kolb (8). mj