Auch wenn die Badenliga-Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen sich mehr mühen mussten, als im Vorfeld zu erwarten gewesen war, behielten sie gegen das Schlusslicht TV Schriesheim am Ende dann doch fast ungefährdet mit 32:24 (15:11) die Oberhand. 

So war Trainer Marcus Gutsche zwar mit der Ausbeute zufrieden, mit deren Zustandekommen eher weniger. „Ich bin froh, dass dieses Spiel rum ist. Am Ende waren es zwei Punkte, mehr nicht. Wir haben uns sehr schwer getan, sind nicht ins Laufen gekommen.“

So schon zu Beginn, als der Gast vorlegte (0:2, 3:4). Besonders die Schlagwürfe aus dem Rückraum Schriesheims missfielen dem Coach, da dadurch der TVS zu recht einfachen Treffern kam. Und auch im Angriff lief zunächst nicht alles rund. Und just als Torjägerin Karolin Kolb, die mit bereits sechs Treffern ihr Team am Leben gehalten hatte, wegen einer Verletzung auf der Bank pausieren musste, hatte sich die Heimmannschaft gefangen, ließ nach dem 11:11 (24.) bis nach der Pause kein Gegentor mehr zu (16:11/32.). Auch ein großer Verdienst von Keeperin Ann-Kathrin Göbel. 

In der Folge wurde der Gast meist ausgekontert, ohne gravierend distanziert zu werden. Denn zeitweilig mutete das Geschehen vogelwild an, als beidseitig die Bälle in der Landschaft herumgeworfen wurden, dann wurden fast wieder ohne jegliche Gegenwehr Tore am Fließband produziert. Die Differenz, der Abstand wurde dabei gewahrt und erst gegen Ende etwas das Tempo erhöht, noch eine Schippe draufgelegt. Dies hatte Gutsche dann ein wenig versöhnt, der extra Luisa Oetzel mit der Aufgabe betraut hatte, für mehr Geschwindigkeit im Spiel zu sorgen. „Zwei Punkte eben – mehr nicht.“

 

HG: Becker, Göbel; Kubach (2), Münch (1), Peglow (4), Braun, Ullrich (3), Barthelmeß, Phondeth (1), Oetzel (1), Zachert (6/2), Wartenberg (1), Büker (3), Kolb (10/3).               mj