Für die Spielzeit 2015/16 erfuhr der Pokalwettbewerb im deutschen Handball eine grundlegende Änderung, jetzt folgt die nächste Reform.

64 Teams der 1. bis 3. Liga spielten seit jenem Zeitpunkt in Vierer-Turnieren (in aller Regel bei einem Zweitligisten) die Teilnehmer am Achtelfinale aus. So wie es auch nächste Saison der Fall sein wird, wobei die HG Oftersheim/Schwetzingen dank ihrer hervorragenden Platzierung mit am Start ist. Diese Vorausscheidung findet am Wochenende 19./20. August statt. Wo, ist noch offen, denn in der 2. Bundesliga sind noch vier Spieltage zu absolvieren.

Für das Jahr darauf sollen nun die Drittligisten in den Genuss des Heimvorteils kommen. Ausschlaggebend waren die vielleicht zum Teil recht dürftigen Zuschauerzahlen bei den bisherigen Austragungen der ersten Pokal-Runde. Ihnen (nach Nord und Süd getrennt) werden je ein Erst- und ein Zweitligist zugelost. Hinzu kommt ein „unterer“ Zweitligist oder ein weiterer Drittligist, oder eventuell ein „Amateur“.

Bei den Teams der dritten Ligaebene (zweite Mannschaften sind nicht startberechtig) sind aber nur die ersten vier jeder Staffel direkt qualifiziert. Die verbleibenden acht Plätze werden von den Drittligisten auf den Rängen 5 bis 13 der vier Staffeln erstmals im Anschluss an die Runde 2017/18 ausgespielt. Nach welchem Modus ist noch offen, aber die Fans dürfen sich auf eine Saisonverlängerung freuen. Ob die relevanten Mannschaften nach womöglich hartem Abstiegskampf dann noch mit vollem Elan an diese Aufgabe herangehen wollen, bleibt abzuwarten. mj